• Header01
  • Header02
  • Header03
  • Header05
  • Header06
  • Header08
  • Header07
  • Header09
  • Header10

Wolsfeld f├╝hrt durch die gute Stube

WolsfeldNachdem die Bewertungskommission des Landeswettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" am Dienstag bereits Ehlenz bereist hatte (der TV berichtete), stand gestern mit Wolsfeld der zweite Eifelkreis-Favorit auf Programm.

Wolsfeld. (uhe) Zwei Stunden k├Ânnen eine qu├Ąlende Ewigkeit sein. In Wolsfeld sind sie das nicht. Im Gegenteil: Nur zwei Stunden hat der Ort Zeit, die sechsk├Âpfige Jury des Landesentscheids "Unser Dorf hat Zukunft" von den Qualit├Ąten ihrer Gemeinde zu ├╝berzeugen.

Zwei Stunden, das sind 7200 Sekunden, von denen keine einzige verschenkt oder vertr├Âdelt werden darf. Und deshalb ist Ortb├╝rgermeister Heinz Junk in seinem einleitenden Vortrag auch bem├╝ht, in jede dieser Sekunden m├Âglichst viele Worte zu packen. Knapp 30 Minuten dauert Junks Bildschirmpr├Ąsentation im Wolsfelder Feuerwehrger├Ątehaus.

Auch viele B├╝rger sind anwesend. Einige von ihnen tauchen auch auf Bildern der Pr├Ąsentation auf.

Kein Brauchtum, aber durchaus etwas, worin die Wolsfelder mittlerweile ge├╝bt sind, ist das, was im Anschluss an die Pr├Ąsentation folgt: der Rundgang durch den Ort. Der B├╝rgermeister geht voran und die Menge ihm nach.

Es geht vorbei an alten Bauerng├Ąrten, an dicken Sandsteinmauern. Ein Blick in die alte Kirche, ein kurzer Ausflug in die alte Burg. Dann ├╝ber den Schulhof, wo singende Kinder die Jury bereits erwarten. Von dort durch das Neubaugebiet, auf den Friedhof, durch die neue Kirche und schlie├člich wieder zur├╝ck. Und immer wieder f├╝hrt der Weg ├╝ber die Europastra├če. F├╝r Franz Hattler vom Mainzer Ministerium, der die Jury leitet, ist diese Stra├če das wichtigste "Zukunftsprojekt der Gemeinde".

Das wissen auch die Wolsfelder, die im Anschluss an den Rundgang aufmerksam den Worten der Jury lauschen. Von "einer konsequenten Dorfentwicklung", deren Grundstein schon fr├╝h gelegt wurde, ist die Rede. Von alter Bausubstanz, "die bis ins Detail neu gestaltet wurde", von "wunderbaren Gartenanlagen" und von "reifen und klugen ├ťberlegungen" bei der Anlegung des Neubaugebiets. Kurzum: Wolsfeld sei nicht ohne Grund im Finale des Landeswettbewerbs.

Ob es auch f├╝r den Einzug in den Bundesentscheid reicht, wird sich allerdings erst zeigen, wenn alle zw├Âlf rheinland-pf├Ąlzischen Endrundenteilnehmer besucht und bewertet worden sind. Sp├Ątestens Ende Mai soll die Entscheidung vorliegen.

Quelle: volksfreund.de