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Selbstvertrauen stÀrken

Oliver PeterschRWO-Trainer JĂŒrgen Luginger wechselte Oliver Petersch trotz einer schlechten Partie gegen Augsburg nicht aus. Das hatte GrĂŒnde.

Es war kein schöner Sonntag fĂŒr Oliver Petersch. Nach dem Spiel in Augsburg mussten ihn seine Kollegen trösten. Der RWO-Neuzugang war an beiden Gegentoren entscheidend beteiligt, ließ dem quirligen Ibrahima Traore bei zwei VorstĂ¶ĂŸen (47./63.) viel zu viel Platz. Das kann einem jungen Spieler immer passieren. Bemerkenswert jedoch war die Reaktion von RWO-Trainer JĂŒrgen Luginger.

Denn der ließ Petersch bis zur 88. Minute auf dem Platz und wechselte ihn dann erst gegen Benjamin SchĂŒĂŸler aus. Das war ein Wechsel, um Zeit heraus zu holen. Es war aber auch ein Wechsel, der Petersch das Gesicht wahrte.

Denn nach dem zweiten Gegentor stand schon Marcel Landers an der Seitenlinie zum Auflaufen bereit – er wĂ€re auf Peterschs Position zum Zuge gekommen. Doch Luginger beorderte „Anne” zurĂŒck auf die Bank. Das mag weitere taktische GrĂŒnde gehabt haben, am auffĂ€lligsten aber war, dass Petersch nicht abgestraft wurde, sondern Gelegenheit bekam, den Rest der Partie anstĂ€ndig zu Ende zu spielen. Das gelang ihm – auch mit UnterstĂŒtzung von Markus Kaya, der in dieser Phase der Partie öfters auf der rechte Seite aushalf. Dieses FingerspitzengefĂŒhl von Luginger hĂ€tte schief gehen können. Auf lĂ€ngere Sicht betrachtet aber war es eine weise Entscheidung. Denn Petersch dĂŒrfte durch den Vertrauensbeweis und die 25 Minuten auf dem Platz einiges gelernt haben, um weiter selbstbewusst an sich zu arbeiten. Eine Strafauswechslung wĂ€re kontraproduktiv gewesen.

Quelle: derwesten.de