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Insektenstich war die Ursache fĂŒr Beschwerden

Oliver PeterschDer 23 Jahre alte Eintracht-Spieler Oliver Petersch litt unter den Folgen eines Insektenstichs. Jetzt geht es endlich wieder aufwÀrts.

Das Lachen ist zurĂŒck. Die vergangenen Tage waren wahrlich nicht leicht fĂŒr Oliver Petersch. Doch seit dem Wochenende schaut der 23 Jahre alte Außenbahnspieler wieder ein wenig zuversichtlicher in die Zukunft bei Zweitligist Eintracht Braunschweig.

Nachdem Petersch in der vergangenen Spielzeit fast drei Monate wegen verschiedener Blessuren - unter anderem zwangen ihn Adduktorenprobleme zu einer Pause - gefehlt hatte, galt seine ganze Konzentration der neuen Saison. Mit Reha-Trainer JĂŒrgen Rische hatte Petersch schon vor dem offiziellen Trainingsbeginn mit der Vorbereitung begonnen.

Doch zuletzt fĂŒhlte er sich schlapp, hatte Schmerzen im Knie, hatte Schweißattacken und zeigte Grippesymptome. Im Trainingslager in Österreich schwoll das Knie dann nach den ersten Belastungen bedrohlich an. „Wie ein Ballon“, beschreibt Petersch. An Fußball oder Sport war nicht zu denken.

„Er kam perfekt vorbereitet. Es war keinen Trainingsunfall vorausgegangen. Es war keine Verletzung feststellbar“, sagt Mannschaftsarzt Dr. Frank Maier. Die Ursachenforschung, woher die EntzĂŒndung im Knie kommen könne, begann. Maier und Physiotherapeut Thorsten Taenzer spielten viele Möglichkeiten durch, sprachen mit dem frĂŒheren Oberhausener, der im Sommer 2011 nach Braunschweig gekommen war. Und Petersch, der seinen Urlaub im Mai in den USA, unter anderem in den Everglades, dem tropischen Marschland, in Arizona, verbracht hatte, rĂ€umte ein, dort von einem Insekt gestochen worden zu sein. Über „alte Studienkontakte“, so Maier, vermittelte der Eintracht-Arzt kurzfristig einen Termin in der Virologie des Uni-Klinikums Innsbruck. „Die Ergebnisse der Blutuntersuchung und die Symptomatik der der EntzĂŒndung ermöglichte uns, gezielt Schritte einzuleiten“, schildert Maier. Die Spritzenbehandlung schlug an.

Am Freitag setzte sich Petersch erstmals wieder auf Fahrrad und spulte ein Trainingsprogramm ab. Am Sonnabend folgte eine lockere Laufeinheit. Gestern arbeitete Petersch eine Stunde lang mit Reha-Trainer Rische auf dem Platz. Der strömende Regen, der dabei auf ihn herniederprasselte, schien dem jungen Mann, der aus er Jugendabteilung von Bayer Leverkusen hervorging, ĂŒberhaupt nichts auszumachen. „Das vergangenen Jahr war fĂŒr mich eines mit Höhen und Tiefen. Ich nehme fĂŒr mein zweites Jahr bei Eintracht viel mit. Ich weiß, wie meine Aufgabe in Zukunft ist und ich hoffe, zeitnah ins Mannschaftstraining einsteigen zu können“, stellt Oliver Petersch fest. Und dann gings er mit dem Mountaibike zurĂŒck ins Hotel – zufrieden lĂ€chelnd.

Quelle: Braunschweiger Zeitung