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Die Malocher und die Tore am Flie├čband

Oliver PeterschFast ein Heimspiel f├╝r einen Gast: Fu├čball-Zweitligist Rot-Wei├č Oberhausen hat ein Testspiel bei Bezirksliga-Aufsteiger SG Baustert/Oberweis/Bettingen mit 14:0 (8:0) gewonnen. Den Auftakt zum Scheibenschie├čen machte ausgerechnet ein Eifeler - der Wolsfelder Oliver Petersch (21) geh├Ârt zu den Leistungstr├Ągern bei RWO.

Bettingen/Bitburg. (AF) Als echte, harte Arbeiter, so sehen sie sich gern, die Rot-Wei├čen aus Oberhausen. Auf der Homepage pr├Ąsentiert sich der Club mit gekreuzten H├Ąmmern und dem Motto: "Klassenkampf - Malocherschicht die IV." Das vierte Jahr in der zweiten Liga steht an. Immer ein Kampf f├╝r einen Club, der das begrenzte Budget mit viel Leidenschaft ausgleichen muss.

Derzeit bereitet sich RWO in der Sportschule Bitburg auf die Saison vor. Bis Samstag bleibt das Team der fr├╝heren Gladbach-Legende Hans-G├╝nter Bruns in der Eifel.

Die Saison beginnt f├╝r Oberhausen gleich mit einem Knaller: im Olympiastadion Berlin, bei Bundesliga-Absteiger Hertha BSC. "Das wird ein Highlight", sagt Oliver Petersch. Der 21-J├Ąhrige aus Wolfsfeld (Eifelkreis Bitburg-Pr├╝m) hat gute Chancen, dass er dann in der Oberhausener Anfangself steht. Ob im rechten Mittelfeld oder rechts in der Viererkette, "das ist mir eigentlich egal". Petersch ist von Bayer Leverkusen noch f├╝r ein Jahr nach Oberhausen ausgeliehen worden. Bei RWO passt's, findet Petersch. "Die Stimmung ist gut. Und das Testspiel war auch ganz ordentlich." Beim 14:0 in Bettingen ging es weniger ums Malochen, mehr um den Spa├č am Fu├čball. Petersch brachte sein Team schon nach zwei Minuten in F├╝hrung. Erzielte das letzte Tor der ersten Halbzeit - das 8:0. Schon nach 20 Minuten hatte RWO mit 6:0 gef├╝hrt.

F├╝r Petersch ist das Trainingslager praktisch ein Heimatbesuch. In Wolsfeld hatte er gespielt, dann beim FC Bitburg. Schon als Zw├Âlfj├Ąhriger wechselte er aber in die Jugend von Bayer Leverkusen. "Es kommen immer wieder mal Freunde vorbei und schauen beim Training zu", sagt er. Rund 200 Zuschauer haben sich das Testspiel angeschaut. F├╝r den neuen Bezirksligisten SG Oberweis war es die zweite deftige Niederlage innerhalb von einer Woche: Gegen den Regionalligisten 1. FC K├Âln II hatte die SG mit 0:13 verloren. Kein Drama, findet Dietmar Neises, Vorstandsmitglied der SG: "Aus organisatorischer Sicht sind wir zufrieden. Bei uns haben Stammspieler gefehlt. Gerade die Defensive war nicht eingespielt, das hat man gesehen." Insgesamt verbucht man es bei der SG, die ├╝berraschend den Durchmarsch von der B- bis in die Bezirksliga schaffte, als "Erfahrung".

Quelle: volksfreund.de