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Taktische Feinheiten, frĂŒhe Förderung

Martin Marx; TV-Foto: Sebastian SchwarzDer TV stellt regelmĂ€ĂŸig freitags SpielfĂŒhrer von Mannschaften aus den Kreisligen im Fußballkreis Eifel vor. Heute steht Martin Marx, KapitĂ€n der SG Irrel/EchternacherbrĂŒck, Rede und Antwort.

Irrel. Vor zwei Wochen spielte Martin Marx mit der SG Irrel/EchternacherbrĂŒck gegen seinen Heimatverein Wolfsfeld. Doch zufrieden wird der ehrgeizige Mittelfeldspieler mit dem Unentschieden wohl nicht gewesen sein. "Wir spielen derzeit unter unseren Möglichkeiten und haben noch nicht den guten Lauf aus dem Vorjahr. Doch ich hoffe, dass es jetzt bergauf geht", sagt der Irreler KapitĂ€n. Als Nachfolger von Bastian Schramer hat Marx im Mittelfeld eine zentrale Position und agiert als Schaltzentrale zwischen Abwehr und Offensive. Der 22-JĂ€hrige begann seine fußballerische Laufbahn in der F-Jugend der JSG Wolsfeld und wechselte wie viele seiner WeggefĂ€hrten zum FC Bitburg. Im ersten B-Jugendjahr durfte er unter Trainer Rudi Reinhard in Badem in der Bezirksliga erste "höherklassige Luft" schnuppern. Im zweiten A-Jugendjahr wechselte der schlaksige, im thĂŒringischen Leinefelde geborene Spieler nach Großkampen, wo ihn GĂŒnter Bretz nicht nur förderte, sondern auch in die erste Mannschaft einbaute. "GĂŒnter Bretz war schon in Bitburg mein Jugendtrainer und förderte mich in der Kreisauswahl. In Großkampen lernte ich von ihm, was taktische Feinheiten sind und wie man gegen den Ball arbeitet."

Erfolgreiche Jahre bei GLÜ

Nach zweieinhalb Jahren beim Bezirksligisten wechselte Marx nach Irrel, wo ihm vor zwei Jahren der Aufstieg in die B-Liga gelang. "Meine Freunde spielen in Irrel, wir haben eine junge Truppe mit einem Durchschnittsalter von 21 Jahren, und ich fĂŒhle mich wohl. In der Mannschaft steckt eine Menge Potenzial. Sie ist in ein, zwei Jahren auf jeden Fall gut genug, um aufzusteigen", sagt der Industriekaufmann im dritten Ausbildungsjahr.

Als seine grĂ¶ĂŸten Erfolge bezeichnet er den Klassenerhalt mit Großkampen im Jahr 2007 und den darauffolgenden sensationellen dritten Platz in der Bezirksliga sowie die Vize-Meisterschaft mit der SG Irrel/EchternacherbrĂŒck im Vorjahr. "Wir wollen nach dem holprigen Saisonstart oben mitspielen, doch der Aufstieg wird noch schwieriger als im Vorjahr, da mit Ringhuscheid und Schleid zwei Top-Mannschaften in unserer Liga spielen", sagt der Bayern-MĂŒnchen-Fan. Der in Wolsfeld lebende, liierte lauf- und dribbelstarke Spieler "vergreift sich ab und an bei meinen Mitspielern im Ton, wenn es mal nicht so lĂ€uft. Das ist mein Fehler, doch ich bin halt ehrgeizig."

Neben dem Fußball bleibt nur noch wenig Zeit fĂŒr Freundin, Freunde und Fußballgucken. Martin Marx ist leidenschaftlicher Pizza-Esser, schwört aber ab und an auch auf ein gutes T-Bone-Steak. L.S.

Quelle: volksfreund.de