• Header01
  • Header02
  • Header03
  • Header05
  • Header06
  • Header08
  • Header07
  • Header09
  • Header10

Nimstal-Messerich stellt sich auf Relegation ein

fupaWolsfeld WĂ€hrend an der Spitze der Kreisliga B II Neidenbach und Preist nach ihren Siegen am Freitag sich weiter ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen liefern, zeichnet sich am Tabellenende ein klareres Bild ab: Im Duell der beiden Mannschaften mit den bislang wenigsten Toren hat die SG LĂŒnebach das AuswĂ€rtsspiel bei der SG Nimstal-Messerich mit 4:1 gewonnen und damit einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt getan. FĂŒr die Gastgeber wird dagegen die Relegation immer wahrscheinlicher.

Drei Spieler fehlten bei Messerich wegen Kommunion
Genau ein Tor pro Spiel hatte die SG LĂŒnebach im Durchschnitt der bisherigen 21 Partien zu verzeichnen, jetzt sind gleich vier Treffer auf einmal hinzugekommen. Mann des Spiels: KapitĂ€n Thomas Simon, der an allen Toren maßgeblich beteiligt war. Zuerst bediente er in der 14. Minute mit einem Freistoß von rechts außen Andreas Winkelmann, der per Kopfball vollendete. Anschließend profitierte er von einem Fehler von Patrick Putzierer, der den Nimstaler Stammtorwart Tim Kaufmann vertrat. „Drei VĂ€ter haben uns heute wegen der Kommunion ihrer Kinder gefehlt, darunter auch unser Torwart“, erklĂ€rte Trainer Joachim Kloweit den Personalwechsel. Allein darauf wollte er die Niederlage jedoch nicht schieben, sondern bemĂ€ngelte vor allem die Effizienz seiner Mannschaft, die mit 20 Treffern vor dem Spiel noch einen weniger als die LĂŒnebacher zu verzeichnen hatte. „Wenn wir in einem Spiel mal zwei Tore schießen, ist das fast schon ein Wunder.“

Deutlich besser machten es die GĂ€ste – wieder dank Thomas Simon: Eckball auf den langen Pfosten, wo der groß gewachsene Nico Thielen nur seinen Kopf hinhalten musste, um den Pausenstand von 3:0 aus LĂŒnebacher Sicht zu erzielen.

Unnötiges Handspiel zieht Strafstoß fĂŒr Nimstal nach sich
Nach dem Seitenwechsel stemmte sich die SG Nimstal gegen die drohende Niederlage, eroberte sich mehr Ballbesitz. Doch was im Mittelfeld noch gefĂ€llig aussah, fĂŒhrte nur selten zum Druck auf das Tor. Dass dennoch der Anschlusstreffer fiel, war einem ziemlich unnötigen Handspiel von Christoph Thiex und dem folgerichtigen Pfiff von Schiedsrichter Klaus Mergen zu verdanken. KapitĂ€n Steven Kantz verwandelte den fĂ€lligen Elfmeter sicher (60.).

Kantz war es auch, der nur zwei Minuten spÀter GÀste-Torwart Matthias Johanns zu einer Glanzparade zwang, nachdem er urplötzlich ganz allein vor dem Tor aufgetaucht war.

In der Schlussphase verflachte das Spiel zusehends. Weil von der SG Nimstal kaum noch nennenswerte Angriffe kamen, verwaltete die SG LĂŒnebach den Vorsprung sicher und kam in der 88. Minute noch zum schönsten Treffer das Tages: Der eingewechselte Thomas Hermes flankte von links auf Thomas Simon, der einen der wenigen wirklich gelungenen SpielzĂŒge mit dem 4:1 fĂŒr die GĂ€ste abschloss.

Vier Spieltage vor Saisonende hat LĂŒnebach damit einen Vorspung von acht Punkten auf Messerich. Die Relegation ist damit zwar rechnerisch noch möglich, doch Trainer Berni Plein traut es dem Gegner nicht zu, noch neun Punkte aus den verbleibenden Spielen zu holen. Und natĂŒrlich will er mit seinem Team auch noch weitere zĂ€hlbare Erfolge einfahren. „Ich hoffe, dass wir jetzt etwas befreiter aufspielen können.“

Sein GegenĂŒber Joachim Kloweit sieht die Sache Ă€hnlich: „Ich denke, wir können uns jetzt auf die Relegation einstellen“, sagt er.

Statistik
SG Nimstal-Messerich: Putzierer – Nesges, Neises, Rodens, Heiber (57. Fandel), Galter, Woldetensae Okbe (46. Kloweit), Omari, Heinen, Kantz, Haubrich

SG LĂŒnebach: Johanns – Sepp, Simon, Winkelmann (78. PĂŒtz), Nesges, Weimann (90. Pick), Ch. Thiex, Wonner (51. Hermes), Thielen, Frank, L. Thiex

Tore: 0:1 Winkelmann (14.), 0:2 Simon (21.), 0:3 Thielen (35.), 1:3 Kantz (60. HE), 1:4 Simon (88.)

Schiedsrichter: Klaus Mergen (Auw bei PrĂŒm)

Zuschauer: 50

Quelle: fupa.net