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Als Gast zu Hause

Oliver PeterschSo nah an seinem alten Zuhause hat Oliver Petersch schon lange nicht mehr gegen den Ball getreten: Der gebürtige Wolsfelder, der seit dieser Saison in Diensten des Zweitligisten Rot-Weiß Oberhausen steht, tritt mit seiner neuen Mannschaft heute Abend gegen die SG Bettingen/Oberweis/Baustert an.

Anstoß ist um 19 Uhr in Bettingen

Bettingen. (dab) Wenn sich der Meister der Kreisliga B II, die SG "BOB", und der Zweitligist Rot-Weiß Oberhausen gegenüberstehen, wird es ein großes Wiedersehen geben. "Mit einigen Bettinger Spielern habe ich vor ein paar Jahren zusammen in der Biesdorfer Schülermannschaft gekickt", erzählt Oliver Petersch, der sich auf das Spiel in der Eifel freut. Die Partie in Bettingen ist Teil des Trainingslagers des Zweitligisten, der sein Quartier in der Sportschule in Bitburg bezogen hat.

Oberhausen ist seit diesem Sommer der neue Arbeitgeber von Petersch. Offiziell steht er zwar noch bis 2013 bei Bayer Leverkusen unter Vertrag - er kickte dort vergangene Saison in der Regionalliga-Truppe - aber für zwei Jahre wurde er nun nach Oberhausen ausgeliehen. "Dieser Schritt war schon länger geplant. Das Ausleihgeschäft ist für mich die beste Möglichkeit, höherklassig Erfahrung zu sammeln", sagt Petersch, der die Bundesliga im Blick hat - und nun nur noch eine Stufe davon entfernt ist.

Mehrere Angeboten aus der Zweiten und Dritten Liga hatten ihm vorgelegen. Für Oberhausen sprachen mehrere Argumente: "RWO ist ein gut geführter und relativ kleiner Verein. Das Medieninteresse ist nicht so gewaltig wie bei manch anderem Zweitligisten, von daher kann man sich als Spieler ohne Druck von außen weiterentwickeln", ist Petersch optimistisch. Möglichst viele Einsätze würde er gerne bekommen, schließlich wurde seine Position - die des rechten Verteidigers - im Sommer frei. "Es wird eine Herausforderung, diesen Platz in der ersten Elf zu bekommen. Aber da der Verein mich haben wollte, werde ich wohl nicht nur als Notlösung gebraucht", hofft der gebürtige Wolsfelder. Trainer Luginger habe ihn beobachtet und ihm gute Chancen aufgezeigt, regelmäßig zum Einsatz zu kommen. Ändern wird sich für Oliver Petersch im Trainingsalltag nicht viel: "Der Aufwand wird gleich bleiben, wir haben bisher schon unter Profi-Bedingungen trainiert." Neu sind dagegen die Stadien, in denen der 20-Jährige auflaufen wird: Statt nach Elversberg, Kleve oder Lotte gehen die Auswärtsreisen auf den Betzenberg nach Kaiserslautern, in die Allianz-Arena nach München oder ans Millerntor nach St. Pauli.

Quelle:volksfreund.de

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