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Bayer Leverkusen gewinnt DFB-Junioren-Vereinspokal

Pokalsieger Bayer Leverkusen U19Bayer Leverkusen hat zum ersten Mal den DFB-Junioren-Vereinspokal gewonnen. Das Team von Trainer Sascha Lewandowski setzte sich am Freitagabend vor 3150 Zuschauern im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion mit 3:0 (0:0) gegen Borussia Mönchengladbach durch.

2003 hatte Leverkusen das Finale gegen den 1. FC Kaiserslautern 1:4 nach Verlängerung verloren, für die Gladbacher war es nach 1987 und 1988 (jeweils gegen Nürnberg) die dritte Finalniederlage. Auf  DFB-TV ist eine Video-Zusammenfassung des Spiels abrufbar.

Während sich Mönchengladbach in der ersten Halbzeit auf die Defensive konzentrierte, spielte Leverkusen engagiert nach vorne. Allerdings dauerte es bis zur 31. Minute, ehe der Nachwuchs des Werksklubs zur ersten Chance kam. Nach einem Freistoß von der linken Seite köpfte der am langen Pfosten postierte Deniz Naki den Ball neben das Gladbacher Gehäuse. In der 36. Minute blieb Leverkusens Mittelfeldspieler Cihan Kaptan nach schönem Solo in der vielbeinigen Mönchengladbacher Abwehr hängen.

Kurz vor der Pause kam Bayer zu zwei weiteren Möglichkeiten. In der 42. Minute spielten die Leverkusener einen Pass in die Tiefe. Angreifer Naki erreichte den Ball und ließ einen Gladbacher Verteidiger aussteigen, lupfte das Leder jedoch aus 16 Metern über das von Nils Schmadtke gehütete Mönchengladbacher Tor.

Nur eine Minute später war es erneut Naki, der den Ball nicht ins Netz bugsieren konnte (43.). Nach einem langen Pass ließ der Angreifer den Gladbacher Keeper aussteigen, zielte jedoch im Anschluss zu genau und traf nur die Latte. Der Nachwuchs des Zweitliga-Spitzenreiters Borussia Mönchengladbach verlegte sich aufs Kontern, konnte aber keine Torchance im ersten Durchgang verbuchen.

In der 51. Minute ging Leverkusen durch ein unglückliches Eigentor des Mönchengladbacher Verteidigers Lars Klitzsch in Führung. Nach einem Freistoß von der rechten Seite kam Leverkusens Stefan Reinartz aus etwa sieben Metern frei zum Schuss. Gladbachs Torhüter Schmadtke parierte mit dem Fuß glänzend, der Ball sprang Klitzsch jedoch gegen die Brust und trudelte von dort ins Tor. Von nun an agierten auch die Borussen offensiver. In der 66. Minute vergab Fabian Bäcker eine gute Chance zum möglichen Ausgleich.

Leverkusen durch Konter gefährlich

Leverkusen blieb jedoch durch Konter brandgefährlich. Der stets für Unruhe sorgende Naki leitete in der 75. Minute das 2:0 der Leverkusener ein. Nach einem langen Ball in die Spitze legte Naki das Leder in die Mitte ab. Dort wollte Gladbachs Verteidiger Klitzsch klären, beförderte das Leder aber in die eigenen Maschen. Trotz des Zwei-Tore-Rückstandes gaben sich die Borussen noch nicht geschlagen und hatten durch Bäcker (82.) und Eric Tappiser (85.) zwei weitere Chancen. Für den dritten Leverkusener Treffer zeichnete in der Schlussminute Naki verantwortlich (90.).

Borussia Mönchengladbach: Nils Schmadtke - Jochen Schumacher (83. Patrick Ajani), Patrick Schaaf, Lars Klitzsch, Eric Schaaf - Eric Tappiser, Tony Jantschke, Jan Pirschel (83. Bünyamin Aksoy), Erhan Zent, - Kevin Breuer (46. Dennis Dowidat) - Fabian Bäcker (83. Daniel Keita-Ruel).

Bayer Leverkusen: Fabian Giefer - Oliver Petersch, Nils Teixeira, Stefan Reinartz, Bastian Oczipka - Marcel Risse, Sevdail Selmani, Cihan Kaptan, Dominick Drechsler (70. Kevin Kampl) - Deniz Naki - Richard Sukuta-Pasu.

Zu den zahlreichen Ehrengästen im Karl-Liebknecht-Stadion gehörten auch die DFB-Präsidiumsmitglieder Dr. Hans-Dieter Drewitz und Dr. Hans-Georg Moldenhauer. Auch DFB-Sportdirektor Matthias Sammer ließ es sich nicht nehmen, das Endspiel vor Ort zu verfolgen. Der Potsdamer Oberbürgermeister Jann Jacobs schaute sich die Begegnung ebenso an wie Horst Rupprecht, Minister für Jugend, Bildung und Sport des Landes Brandenburg. Aus den Führungsetagen der beiden Endspielteilnehmer waren Rolf Königs (Präsident Borussia Mönchengladbach) und Christian Ziege (Sportdirektor Borussia Mönchengladbach) sowie Wolfgang Holzhäuser (Sprecher der Geschäftsführung Bayer Leverkusen) vor Ort.

Quelle: dfb.de

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