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Die Schale mit Bayer

Foto: Bongarts/GettyImagesOliver Petersch aus Wolsfeld hat mit den A-Junioren von Bayer Leverkusen die Deutsche Meisterschaft gewonnen: Im Finale siegte die Bayer-Elf vor 22.500 Zuschauern mit 2:1 nach Verlängerung gegen Bayern München.

Leverkusen. (dab) Bereits am Vorabend des Spiels begann für Oliver Petersch und seine Mannschaft das "Abenteuer Meisterschafts-Finale" - bei einem gemeinsamen Bankett mit dem Gegner aus München. "Dort haben wir jeden Augenkontakt mit den Bayern vermieden"´, erzählt Oliver Petersch. Es folgte eine Mannschaftsbesprechung. "Unser Trainer Thomas Hörster hat die Saison noch einmal Revue passieren lassen, ansonsten war der Ablauf der gleiche wie vor jedem anderen Spiel."

Völlig neu waren für die A-Jugend-Spieler allerdings die äußeren Umstände, die das Finale in der Bayarena mit sich brachte: Schon während des Aufwärmens waren ein paar tausend Zuschauer im Stadion. In der Zeit bis zum Anstoß füllte sich die Arena bis auf den letzten Platz mit 22 500 Zuschauern. "Vor dem Anstoß haben wir alle gebrannt, trotzdem war die Stimmung in der Kabine relativ locker", erzählt Petersch.

Nach dem Anstoß wurde die Bayer-Elf dann jedoch kalt erwischt: Bereits in der zehnten Minute gerieten die Leverkusener durch Thomas Müller in Rückstand. Petersch: "Erst nach dem Gegentor lief es besser." Spätestens in der zweiten Halbzeit hatten die Leverkusener die Oberhand. In der 78. Minute wurden sie durch den Ausgleich durch Bastian Oczipka belohnt. Ein Tor, von dem Oliver Petersch nichts mitbekam. Er lag zu diesem Zeitpunkt verletzt am Spielfeldrand: "Nach einem Zweikampf war ich umgeknickt. Da habe habe ich plötzlich den Aufschrei der Zuschauer im Stadion gehört, und der Physiotherapeut ist aufgesprungen." Noch schlimmer als die Schmerzen am Fuß war für den Wolsfelder die Tatsache, dass er nach der Verletzung ausgewechselt wurde. Auf der Bank erlebte er den Siegtreffer: Alexander Hettich traf in der Verlängerung zum 2:1.

So durften die Leverkusener die Meisterschale entgegen nehmen, anschließend folgte die Ehrenrunde. "Was wirklich abgegangen ist, hat von uns noch keiner so wirklich realisiert", sagt Petersch, in dessen Team es einen Schnitt geben wird: "Einige Spieler werden den Verein verlassen, und wir bekommen einen neuen Trainer."

Quelle: volksfreund.de

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