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„Habe etwas Anlaufzeit gebraucht“

Oliver PeterschOliver Petersch (22) kann wieder lachen. Das war dem Mittelfeldspieler der Löwen dieser Tage kurzfristig vergangen. „Ich habe in der letzten Aktion einen etwas zu langen Schritt gemacht, dabei muss es dann passiert sein“,

beschreibt Petersch, der zu Saisonbeginn von Zweitliga-Absteiger Rot-Weiß Oberhausen geholt wurde, die Aktion, bei der er sich bereits am zweiten Trainingstag am rechten Oberschenkel verletzte. „Der Muskel hat einfach zu gemacht.“

Die Physiotherapeuten Sascha Weiß und Andy Stein verordneten dem schnellen Flügelspieler daraufhin zwei Tage Ruhe. „Sie haben gesagt, dass ich eventuell von etwas Schlimmeren ausgehen muss“, berichtet Petersch. Doch die ersten Befürchtungen bewahrheiteten sich glücklicherweise nicht. Der gebürtige Bitburger zog sich lediglich eine Zerrung zu und konnte nach zwei Tagen Pause bereits wieder mit leichtem Training beginnen. „Erst einmal war ich natürlich schon ziemlich fertig, gerade, weil ich in den vergangenen Wochen regelmäßig in der Startelf stand und mich sehr gut gefühlt habe. Als der Doc (Mannschaftsarzt Dr. Frank Maier) dann sagte, es sei nichts Ernstes, ist mir ein Riesenstein vom Herzen gefallen“, gibt er zu.

So ist der Mann mit der Rückennummer 18 bald wieder fit. „Wenn wir nach Braunschweig zurückgekehrt sind, möchte ich wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen.“ Sein Ziel sei es, zum Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt, am 5. Februar 2012, wieder auf dem Platz zu stehen. Kein Wunder, denn der 22-Jährige kam zuletzt immer besser in Fahrt und stand seit dem 4:0-Erfolg gegen den VfL Bochum am 16. Spieltag, die vergangenen vier Male jeweils in der Startformation der Blau-Gelben. „Ich habe etwas Anlaufzeit gebraucht“ gibt der 1,74 Meter kleine Rechtsfuß zu. Vor der Partie gegen den Revierclub kam er lediglich 220 Spielminuten Einsatzzeit und über die Reservisten-Rolle nicht hinaus. Einige Male fehlte der flinke Techniker gar im Kader der Löwen.

Doch aufgeben stand für ihn nie zur Debatte. Mit starken Trainingsleistungen empfahl er sich für einen Einsatz von Beginn an. Das Vertrauen, das Trainer Torsten Lieberknecht seinem Schützling entgegenbrachte zahlte Petersch, der mit seinen 66 Zweitligapartien in dieser Statistik zu den erfahreneren Akteuren im Eintracht-Kader zählt, mit einem beherzten Auftritt gegen den VfL zurück. „Ich habe etwas länger für die Umstellung gebraucht, als ich selbst gedacht hätte. Aber jetzt fühle ich mich fit und will dort weitermachen, wo ich im vergangenen Jahr aufgehört habe und mich in der Mannschaft etablieren.“ Mit seinen Kollegen möchte er in der verbleibenden Rückrunde noch einiges erreichen. 40 Punkte + X lautet das Ziel, das ausgerufen ist. „Erst einmal wollen wir so schnell wie möglich den Klassenerhalt perfekt machen. Sollten wir diesen Schritt gemacht haben, werden wir das Fußballspielen aber mit Sicherheit nicht einstellen. Ganz im Gegenteil, wir sind hungrig und geil auf weitere Punkte.“

Quelle: Eintracht Braunschweig

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