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Ein besonderes Spiel für Petersch

Oliver PeterschBielefeld. "Es ist schon ein wenig lustig, so schnell wieder gegen seinen alten Arbeitgeber antreten zu müssen."

Ein Schmunzeln kann sich Oliver Petersch nicht verkneifen, wenn er an das DFB-Pokal-Erstrundenspiel am Sonntag um 14.30 Uhr in der Schüco-Arena zwischen seinem neuen Klub Arminia Bielefeld und seinem Ex-Verein Eintracht Braunschweig denkt. "Es ist in der Tat ein besonderes Spiel für mich", sagt der 24 Jahre alte Außenbahnspieler, der noch immer regen Kontakt zu seinen früheren Mitspielern hat. Nach einem zweijährigen Gastspiel in Niedersachsen, das mit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga gekrönt wurde, verabschiedete sich der gebürtige Bitburger im Juni in Richtung Ostwestfalen.

Aufgrund einer Schambeinverletzung fiel Petersch während seines Eintracht-Engagements fast ein komplettes Jahr aus. "Dennoch war es eine sehr lehrreiche Zeit für mich in Braunschweig", erzählt der DSC-Neuzugang, der bei der Eintracht 25 Zweitligaeinsätze bestritt. In Oberhausen, seiner Station davor, war der aus der Jugend von Bayer Leverkusen stammende Spieler eine feste Größe in der 2. Bundesliga und absolvierte 57 Einsätze in zwei Spielzeiten.

In Bielefeld ist Petersch sehr schnell heimisch geworden. "Die Unterschiede zwischen Bielefeld und Braunschweig sind minimal", meint der Profi, der 2007 mit Bayer Leverkusen deutscher A-Juniorenmeister wurde. "Es gibt in beiden Orten Universitäten. Junge Leute beherrschen die Stadtbilder. Die Altstadt in Bielefeld gefällt mir ebenso gut wie die an meiner früheren Wirkungsstätte. Und die Aufstiege beider Klubs wurden in einem ähnlichen Rahmen gefeiert", sagt Petersch, der mittlerweile mit seiner Freundin auch eine Wohnung am Rande der Stadt gefunden hat. "In Braunschweig ging auf dem Schlossplatz die Post ab, während die Arminen auf dem Rathaus-Balkon sich ihren Anhängern zeigten."

Und noch eine weitere Gemeinsamkeit erinnert ihn an Braunschweig. "Nach dem Aufstieg in die 2. Liga 2011 setzte Trainer Torsten Lieberknecht in den Monaten danach verstärkt auf die eingespielte Erfolgsmannschaft. Neuzugänge, wie ich auch einer war, mussten sich gedulden und im Training empfehlen", erinnert sich Petersch. Diese Situation erlebt er in diesen Tagen auch in Bielefeld. Trainer Stefan Krämer vertraut zunächst den Alten. Oliver Petersch darf mit seinen bisherigen Spielanteilen in den beiden Meisterschaftsspielen in Fürth und gegen Union Berlin allerdings nicht unzufrieden sein. In beiden Begegnungen wurde er Mitte der zweiten Halbzeit eingewechselt.

Oliver Petersch hofft in Bielefeld auf eine Wiederholung des Braunschweiger Weges, der sich durch das Fördern talentierter Spieler aus unteren Klassen ausgezeichnet hat und von Arminias Offiziellen als nachahmenswert bezeichnet wird. "Der Teamgeist in Bielefeld ist ebenfalls extrem hoch", sagt Petersch und verweist auf eine ihm bestens bekannte Stärke seines Ex-Klubs.

Quelle: Neue Westfälische

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