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Paukenschlag im Nimstal

F: Schwarz/FuPa.netWer hätte das für möglich gehalten? Im Vorjahr dem Abstieg gerade noch von der Schippe gesprungen, ist die SG Nimstal Wolsfeld mit einem Überraschungscoup in die neue Spielzeit gestartet. Das Team von Joachim Kloweit gewann das Derby in Ferschweiler mit 3:1.

FuPa sprach mit dem Messericher Trainer.

Es war der perfekte Start: Die als klarer Underdog angereiste SG Nimstal düpierte ausgerechnet im Derby den hohen Favoriten und gewann mit 3:1. „Die Mannschaft war gut eingestellt auf Ferschweiler, wir sind mit Respekt dahin gefahren, doch wir haben uns dort auch nicht versteckt“, berichtet Trainer Joachim Kloweit. Der Coach lobt, dass seine Mannschaft die Partie fest im Griff gehabt habe, mit Tempo angelaufen sei und die Passwege ordentlich zugestellt habe. „Wir haben zur richtigen Zeit die Tore gemacht und Ferschweiler keine hundertprozentige Torchance ermöglicht. Ab dem Mittelfeld bis in die Viererkette haben wir kompakt agiert. Das Tempo war von beiden Seiten relativ hoch.“

Kleiner Fahrplan soll helfen

Nach der Zittersaison im Vorjahr hat Kloweit, der das Team im Winter übernommen hat und zuvor schonmal zwölf Jahre lang im Nimstal an der Seitenlinie gestanden hat, kein festes tabellarisches Ziel formuliert. „Nach der verkorksten Saison haben wir uns zusammengesetzt und über Stärken und Schwächen diskutiert. Der kleine Fahrplan, den wir aufgestellt haben, soll helfen, das Team in seiner Funktionalität weiterzuentwickeln. Die Liga ist sehr ausgeglichen.“ Es gibt sie, die Schlüsselspieler im Team, doch der Messericher ist kein Freund von Personenkult und stellt die Mannschaft stets in den Vordergrund. „Ein Grund weiterzumachen war, dass ich hier ein junges, entwicklungsfähiges Team beisammen habe. Die Entscheidung ist mir relativ leicht gefallen.“ Die externen sowie Neuzugänge aus den eigenen Reihen haben sich gut eingefunden und stellen eine Verstärkung dar, sagt Kloweit, der allerdings Christoph Broich über Wochen hinweg ersetzen muss. Broich ist im Spiel in Ferschweiler ohne Gegnereinwirkung umgeknickt und hat sich vermutlich die Bänder abgerissen.

Respekt (auch) vor SG Mettendorf

Der nächste Gegner hat für Kloweit ebenfalls Qualität. „Wir spielen jetzt zu Hause gegen Mettendorf/Utscheid, die ihre drei Tore gegen Koosbüsch innerhalb von zehn Minuten erzielt haben. Ich sehe sie im oberen Tabellenbereich. Das erste Heimspiel zu gewinnen, wäre optimal. Dann sehen wir mal, wo wir stehen.“ Der Wolsfelder Trainer möchte an die Leistung von Ferschweiler anknüpfen, muss aber das sehr dominant agierende Mettendorfer Mittelfeld um Aaron Dankwah neutralisieren. (L.S.).

Quelle: fupa.net

 

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