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Den Relegationsplatz im Visier

SG Nimstal IBei einem eigenen Sieg hätten sie punktgleich aufgeschlossen: Der SV Speicher will gegen den Tabellenzweiten aus Wolsfeld den letzten Strohhalm für den angestrebten Relegationsplatz ergreifen.

Speicher. Sieben Punkte aus den letzten drei Spielen sorgten beim SV Speicher noch einmal für Aufbruchstimmung zum Thema Relegation. Dennoch spricht Noch-Trainer Uwe Adams von Punkten, die fahrlässig liegen gelassen wurden - so das 0:3 gegen Arzfeld. "Doch wir sind wieder dran und wollen unsere letzte Chance nutzen, um noch auf Platz zwei zu kommen." "Dazu", weiß Adams, "müssen wir jedes Spiel gewinnen und dürfen keinen Punkt mehr abgeben. Dennoch haben wir als Aufsteiger eine tolle Saison gespielt, die Stimmung ist gut, und die Mannschaft ist im Hinblick auf die nächste Saison entwicklungsfähig", so Adams, der aus beruflichen und privaten Gründen im nächsten Jahr nicht mehr zur Verfügung steht. Der derzeitige Co-Trainer Christian Schenk wird wohl die Nachfolge von Adams antreten.

Nur Siege kommen für Speicher infrage

"Die Konstellation ist eindeutig. Im letzten Heimspiel der Saison wollen wir angreifen. Wolsfeld wird genauso wie wir auf Sieg spielen. Bei einem Dreier können wir automatisch den Druck auf Bitburg erhöhen", so der Trainer, der eventuell seinen etatmäßigen Libero Marc Hirschberg in den Sturm vorzieht und selbst letzter Mann spielt. Neben den Langzeitverletzten Eric Hirschberg und Andreas Alles sind drei weitere Spieler angeschlagen, deren Einsatz fraglich ist: Daniel Frank, Marcel Urbatzka und Torjäger Waldemar Pertsch hoffen auf einen Einsatz in der zweiten Halbzeit.

Die SG Wolsfeld reist mit einem dezimierten Kader nach Speicher. Und ist auch psychisch etwas angeschlagen. Dazu nennt Trainer Joachim Kloweit einige Ursachen: "Seit fünf Wochen verfolgt uns das Verletzungspech. Es betrifft Spieler, die kaum zu ersetzen sind. Nach der Niederlage gegen Körperich und den Remis gegen DIST und Karlshausen haben wir unseren souveränen zweiten Platz zumindest von den Abständen etwas eingebüßt. Das soll sich in Speicher wieder ändern", so Kloweit, der ebenfalls nach der Saison das Traineramt abgibt.

Die jungen Spieler sorgen für eine starke Mannschaft

Kloweit lobt den Kollektivgeist und die Kameradschaft im Team. Ausgemachte Stars gibt es nicht. Doch Kapitän Christoph Broich wächst über sich hinaus, führt die Mannschaft vorbildlich. Steven Kantz, Alex Wagner sowie Sebastian Wambach haben ebenso eine gute Entwicklung genommen wie die A-Jugendlichen Christof Esch und Alex Lichter. Uwe Friebertz und Carsten Neumann sind verletzt, Tobias Melchior ist berufsbedingt abwesend und Christian Denter muss sein letztes Spiel wegen einer Roten Karte noch absitzen. "Wir fahren zwar mit einer Rumpfelf nach Speicher, doch die Punkte wollen wir schon mitnehmen. Ziel war ein Platz unter den ersten drei. Das haben wir geschafft - nun müssen wir noch mal alles mobilisieren, um den Relegationsplatz zu erreichen. Es wäre ein schöner Abschluss meiner Trainertätigkeit", hofft Kloweit.

Quelle: volksfreund.de

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