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Arminias Neuzugang Oliver Petersch mag das Flügelspiel

Oliver PeterschBad Kleinkirchheim. Sprechen Arminias Verantwortliche über die Zukunft, fällt immer wieder der Begriff "Braunschweiger Modell". Mit bescheidenen Mitteln hat es die Eintracht geschafft, binnen weniger Jahre aus der 3. in die 1. Liga aufzusteigen.

Ein Teil dieses Erfolgsmodells ist nun in Bielefeld: Oliver Petersch wirkte als Flügelspieler in den vergangenen beiden Jahren aktiv am Aufschwung bei den Niedersachsen mit. "Es gibt tatsächlich viele Parallelen zwischen Braunschweig und Bielefeld", sagt Petersch (24). Diese Ähnlichkeiten sowie "sehr gute Gespräche mit dem Sportchef und dem Trainer haben mich überzeugt, zur Arminia zu wechseln", erzählt er. Zwar hatte auch die Eintracht eine Vertragsverlängerung um ein weiteres Jahr in Aussicht gestellt, "was die Spielanteile angeht, habe ich aber bessere Chancen in Bielefeld gesehen".

Nach einer Leistenoperation im Herbst 2012 arbeitete sich Petersch über eine gute Wintervorbereitung zurück in den Kader. In der Rückrunde kam er fast immer zum Einsatz. Dass er sich zusammen mit seinen Teamkollegen auf dem Weg in die Erste Liga gegen die individuell stärkere Konkurrenz aus Köln und Kaiserslautern durchsetzen konnte, führt Petersch unter anderem auf "unseren guten Teamgeist zurück. Das ist ein entscheidender Erfolgsfaktor".
Auch das Verhältnis vom Trainerteam - darunter der Ex-Armine Darius Scholtysik - zur Mannschaft sei optimal gewesen.

Konsequente, harte Trainingsarbeit und vor allem die Bereitschaft aller Spieler, dabei mitzumachen, nennt er als weiteren Erfolgsfaktor. "Ich habe das Gefühl, dass das auch bei Arminia so funktioniert", konkretisiert Petersch die eingangs erwähnten Parallelen zwischen den beiden Traditionsklubs.

Eine weitere Übereinstimmung: Arminia und die Eintracht behalten den Stamm weitgehend zusammen und ergänzen sich gezielt auf einigen Positionen. Petersch ist Arminias Verstärkung für die Flügel: "Ich komme in der Regel über rechts. Aber Tempo und Flanken funktionieren auch links."

Über Bielefeld und die Arminia hat sich Petersch durch Patrick Schönfeld informiert. Bevor er nach Braunschweig wechselte, spielte Petersch zwei Jahre mit "Patsche" in Oberhausen.

Davor genoss er die Ausbildung im Nachwuchsleistungszentrum von Bayer Leverkusen und machte in dieser Zeit auch sein Abitur. "Ich bin froh, dass ich das durchgezogen habe. Man weiß ja nie, wie lange es mit dem Fußball geht", sagt Petersch. An die Zeit nach der Karriere verschwendet er aktuell aber noch keinen Gedanken. Das Ende der Fahnenstange sei für Arminia und ihn persönlich noch nicht erreicht. "Wenn man Vertrauen in der Mannschaft und beim Trainer genießt, ist man auch zu guten Leistungen fähig", sagt Petersch und sieht Arminias Zukunft optimistisch. "Ich glaube, dass wir jeder Mannschaft das Leben schwer machen können." Gelingt das regelmäßig, sollte gemäß dem Braunschweiger Modell am Ende dieser Saison der Klassenerhalt in der Zweiten Liga stehen.

Quelle: Neue Westfälische

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