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Die Glücksfee ist ein Esel

MomoWOLSFELD. Gemeinsam zu neuem Glanz: Die Gemeinden der SG Nimstal wollen in einem Gemeinschaftsprojekt in Wolsfeld einen neuen Sportplatz bauen.

Probleme sommers wie winters: Der Sportplatz in Wolsfeld ist in einem schlechten Zustand und muss dringend saniert werden. Denn bei trockenem Wetter spürt man beim Laufen jedes Schlagloch. Und wenn es feucht ist, kleben die Dreckklumpen an den Stollen. "Der Platz ist in einem miserablen Zustand und birgt Verletzungsgefahren", sagt Bernd Sieren, Jugendleiter der SG Nimstal.

Tatsächlich: Bodenproben haben ergeben, dass die Drainage nicht mehr optimal funktioniert und daher das Wasser nicht mehr richtig abfließt. Außerdem hat sich auf dem typischen Eifeler Lehmboden eine Humusschicht mit einem reichen Wurmbestand gebildet, wodurch die Erde besonders klumpig wird.

Gerade in der kalten Jahreszeit ist der Platz stark frequentiert, da er im Einzugsgebiet der Spielgemeinschaft der einzige mit einer Flutlichtanlage ist. Anstatt des heutigen, quer zur Straße nach Meckel liegenden Rasenplatzes soll eine neue Spielfläche entstehen, die gegenüber der alten um 90 Grad gedreht liegt. Daneben ist zusätzlich ein Hartplatz in der halben Größe des Rasenplatzes geplant. Auf einer 50 Meter langen Laufbahn mit angegliederter Weitsprunggrube zwischen beiden Plätzen soll in Zukunft die Grundschule die Bundesjugendspiele austragen.

Wenn alles klappt und Mainz die Förderung zusagt, kann im Mai des kommenden Jahres mit dem Bau begonnen werden. Dafür spricht, dass der Jugendhilfeausschuss der Kreisverwaltung, der die Fördermittel des Landes verteilt, die Wolsfelder Sportstätte auf Platz eins der Warteliste gesetzt hat. Insgesamt werden 400 000 Euro investiert. Etwa 40 Prozent (160 000 Euro) der Gesamtsumme werden voraussichtlich vom Land übernommen. Ein Viertel, also 100 000 Euro, übernimmt die Gemeinde Wolsfeld. Fast die Hälfte der Kosten in Höhe von 90 000 Euro für den Hartplatz übernehmen die umliegenden Gemeinden Nieder- und Oberstedem, Alsdorf, Niederweis, Messerich, Birtlingen, Kaschenbach, Dockendorf und Ingendorf. Sie gehören zur Spielgemeinschaft, und auch ihre Kicker sollen in Zukunft auf dem Platz trainieren.

Eselmist ist Geld wert

Die restlichen 140 000 Euro der Gesamtkosten muss die Spielgemeinschaft aufbringen. Dies tut sie teilweise in Form von Eigenleistung. Einen großen Betrag muss sie allerdings noch auftreiben. Die Kicker haben nicht nur viele Stiftungen und Sponsoren angesprochen, sondern sich auch etwas Pfiffiges einfallen lassen: Eine Mistlotterie soll am Sonntag, 14. September, Geld in die Kasse spülen. Die Glücksfee ist aber keinesfalls eine Kuh. Ein Esel soll in Wolsfeld nach einer ausgiebigen Mahlzeit den Losinhaber einer der insgesamt 2500, jeweils einen Quadratmeter großen Parzellen des Sportplatzes beglücken. Der erste Eselapfel ist 2000 Euro wert, die angrenzenden Felder erhalten - je nach Konstellation - zwischen 250 und 800 Euro.

Der Esel wird eigens für die Auslosung aus Trassem bei Saarburg nach Wolsfeld gebracht. "Wir haben uns für einen Esel entschieden, weil seine Markierung im Gegensatz zu einer Kuh eindeutiger ist", erklärt Sieren.

Noch sind nicht alle Felder für die Eselmistlotterie am 14. September verkauft. Zum Lospreis von zehn Euro kann jeder mitmachen. Kontakt: Jugendleiter Bernd Sieren, Telefon 06568/7852, Vereinsvorsitzender Reiner Eppers, Telefon 06568/93019, im Internet unter  www.sg-nimstal.de

Quelle: volksfreund.de

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