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Jubel in schönen Dörfern

Haus Biertz Die Sieger im Kreis-Entscheid des Dorfwettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" stehen fest: In der Hauptklasse siegt Wolsfeld. In der Sonderklasse kann sich Schwirzheim über den ersten Platz freuen.

Wolsfeld/Schwirzheim. Ein wunderschönes romanisches Kirchlein, davor eine 300 Jahre alte Linde, gegenüber die "Burg" und prächtig renovierte Bauernhäuser. Die schöne Bausubstanz im Ortskern Wolsfelds hat die Kommission des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" überzeugt: Wolsfeld hat im Kreisentscheid den ersten Platz in der Hauptklasse belegt.

Doch nicht nur die schönen Häuser haben gepunktet. "Die Struktur des Ortes ist auf die Zukunft ausgerichtet", sagt Mathilde Weinandy, die Vorsitzende der Kreiskommission. Es gebe bereits ein gut funktionierendes Neubaugebiet - und dort, wo früher das Sägewerk war, soll noch ein weiteres entstehen. Die Lage zwischen Luxemburg und Bitburg sei günstig und die Bevölkerung offensichtlich an der Zukunft ihres Ortes interessiert: Denn auch dass eine Bürgerversammlung zur Neugestaltung der Ortsdurchfahrt so gut besucht war, kam bei der Jury gut an.

Dass die Freude in Wolsfeld groß ist, kann man sich vorstellen. "Das ist eine tolle Sache!", sagt Ortsbürgermeister Heinz Junk, den die Nachricht vom ersten Platz überrascht hat. Er freut sich, dass die Bemühungen belohnt wurden, auch, wenn, wie er sagt, damit nun vor dem Gebietsentscheid noch ein wenig Arbeit auf ihn und die Dorfbewohner zukommt.

Groß ist die Freude auch im 400-Einwohner-Dorf Schwirzheim (Verbandsgemeinde Prüm), das den ersten Platz in der Sonderklasse belegt hat und damit ebenfalls für den Gebietsentscheid qualifiziert ist. 50 Leute seien bei der Ortsbegehung dabei gewesen, berichtet der Ortsbürgermeister Hermann Mücken stolz. "Eine starke Dorfgemeinschaft!", sagt auch Weinandy anerkennend. Sie hat das gepflegte Dorf mit seinen schön restaurierten Häusern, den vielen Grünanlagen, dem neuen Dorfgemeinschaftshaus und dem hübschen Wanderweg zur Burg hinauf allgemein überzeugt. Die Dörfer Wilsecker und Krautscheid haben die Plätze zwei und drei in der Hauptklasse belegt und Weidingen den zweiten Platz in der Sonderklasse. "Was ich in allen Dörfern feststelle: Hier wird viel ehrenamtliche Arbeit geleistet, die Dorfgemeinschaften bringen viel Eigeninitiative", sagt Weinandy. Das Einzige, was sie bedauerlich findet, ist, dass sich nicht mehr Dörfer für den Wettbewerb angemeldet haben: Die Jury war nur in besagten fünf Orten unterwegs. Extra Beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" stehen laut Kreisverwaltung die Leistungen in den Bereichen Dorferneuerung und -entwicklung sowie der Daseinsvorsorge im Vordergrund. Es soll gewürdigt werden, wie die Dörfer den neuen Herausforderungen der Zukunft begegnen, insbesondere dem demografischen Wandel. Vereinsleben, wirtschaftliche Initiativen oder bürgerschaftliches Engagement werden daher positiv bewertet.

Quelle: volksfreund.de

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